Schwellenlandanleihen in Lokalwährung: Bestandteil der Anlagepraxis von PIMCO in Schwellenländern

Die Schwellenländer befinden sich weiterhin in einem Reifungsprozess und profitieren dabei von den grundlegenden Reformen, die in den letzten beinahe zwei Jahrzehnten umgesetzt wurden. In den letzten Jahren war diese Entwicklung von einer kontinuierlichen Verringerung der unverhältnismäßig starken Abhängigkeit von externen Quellen sowohl bei der Nachfrage als auch bei der Finanzierung gekennzeichnet. Im Rahmen dieses letztgenannten Trends haben die solide Fiskal- und Geldpolitik, flexiblere Währungen, das Wachstum von privaten Rentensystemen und die höheren Sparquoten die Entwicklung der inländischen Anleihenmärkte begünstigt. Diese Anleihenmärkte ermöglichen es Anlegern, Engagements in den lokalen Zinssätzen und den Währungen von Schwellenländern einzugehen, die PIMCO angesichts des sich vollziehenden Wandels in der Weltwirtschaft als wichtige Renditemotoren betrachtet.

An den Schwellenländern gingen die schweren Turbulenzen, welche die Weltwirtschaft in den letzten beiden Jahren erschütterten, nicht spurlos vorüber. Dank ihrer sehr guten Ausgangsbedingungen – geringere öffentliche Verschuldung als in früheren Krisen, solide Haushaltslage, glaubwürdige Geldpolitik, dickes Polster aus Devisenreserven – konnten sie darauf mit fiskal- und geldpolitischen Anreizen reagieren. In vielen Fällen konnten die Länder auch während der Krise weiter wachsen oder erholten sich rasch von ihr. Auch wenn sich der Fokus von einer aggressiven geldpolitischen Lockerung weg bewegt, bleiben die Zinssätze in diesen Ländern im Vergleich zu denen in den Industrieländern im Allgemeinen attraktiv und bieten nicht nur einen ansprechenden Renditevorteil, sondern auch Potenzial für Kurssteigerungen.

Mit einem Engagement in Anleihen in Lokalwährung können Anleger außerdem von der fundamentalen Attraktivität der Schwellenlandwährungen profitieren. Die Anlageargumente für ein solches Engagement – günstige Wachstums- und Inflationsunterschiede sowie eine sehr gute Zahlungsbilanzdynamik – gelten für die meisten Schwellenländer. Darüber hinaus sind die Bewertungen, obgleich sie sich im Jahr 2009 spürbar erholt haben, im Verhältnis zu den langfristigen Beurteilungen des fairen Werts, denen sich die Währungen mit der Zeit annähern, weiterhin attraktiv. Schwellenlandwährungen können Anlegern außerdem eine Absicherung gegen eine potenzielle Schwäche des US-Dollar bieten, was nach PIMCOs Erwartungen die Herstellung eines neuen Gleichgewichts in der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität begünstigen wird.

Die Märkte für Anleihen in Lokalwährung erweitern nicht nur das Anlageuniversum der Schwellenlandanleihen abseits der auf US-Dollar lautenden Vermögenswerte, sondern sind auch eine zunehmend liquide Anlageklasse mit einer stark diversifizierten Anlegerbasis. Da die Schwellenländer die Ausgabe von Anleihen in ihrer eigenen Währung intensiviert haben, um ihre Programme zum Management von Verbindlichkeiten zu verfolgen und eigene inländische Kapitalmärkte zu entwickeln, haben sich die lokalen Renditekurven verlängert und lokale Anlagemöglichkeiten zugenommen. Infolgedessen sind die Märkte für Anleihen in Lokalwährung recht liquide geworden, in einigen Fällen sogar liquider als die Märkte für Auslandsanleihen.

PIMCOs Emerging Local Bond-Strategie investiert hauptsächlich in festverzinsliche Instrumente, die auf die Währungen der Schwellenländer lauten. PIMCO betrachtet ein Schwellenland im Allgemeinen als ein Land, das von der Weltbank in den letzten fünf Jahren nicht als Land der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit hohem Einkommen eingestuft wurde. Wir behalten uns jedoch vor, nach eigenem Ermessen in Länder zu investieren, die mit Schwellenländern vergleichbare Entwicklungsmerkmale aufweisen. Der von der Weltbank festgelegte aktuelle Schwellenwert für das Bruttovolkseinkommen pro Kopf beträgt USD 11.906.

PIMCOs Erfahrung mit Schwellenlandanleihen in Lokalwährung

Funktion von Schwellenlandanleihen in Lokalwährung in einem Portfolio

Anlagephilosophie für die Märkte für Schwellenlandanleihen in Lokalwährung

Wertschöpfungsquellen

Risikomanagement/-kontrollen

Rechtliche Hinweise

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie und kein zuverlässiger Indikator für künftige Ergebnisse. Alle Investitionen enthalten Risiken und können an Wert verlieren. Anlagen am Anleihemarkt unterliegen bestimmten Risiken wie z. B. Markt-, Zins-, Emittenten-, Bonitäts- und Inflationsrisiken. Anlagen in Wertpapieren, die auf Fremdwährungen lauten und/oder im Ausland begeben wurden, können mit höheren Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen sowie wirtschaftlichen und politischen Risiken behaftet sein. Dies gilt vor allem für Schwellenländer. Staatliche Wertpapiere werden im Allgemeinen von dem ausgebenden Staat besichert; Obligationen von Stellen und Behörden der US-Regierung werden unterschiedlich stark, aber im Allgemeinen nicht in voller Höhe vom US-amerikanischen Staat besichert. Portfolios, die in diese Wertpapiere investieren, sind nicht garantiert und unterliegen Wertschwankungen. Wechselkurse können innerhalb kurzer Zeit erheblich schwanken und die Rendite eines Portfolios schmälern.

Die Strategien von PIMCO verwenden Derivate, die mit bestimmten Kosten und Risiken wie z. B. Liquiditäts-, Zins-, Markt-, Kredit- und Verwaltungsrisiken sowie dem Risiko verbunden sein können, dass eine Position nicht zum günstigsten Zeitpunkt glattgestellt werden kann. Durch Anlagen in Derivaten kann der Verlust den Wert des investierten Kapitals überschreiten. Durch Anlagen in Derivaten kann der Verlust den Wert des investierten Kapitals überschreiten. Es wird keinerlei Gewähr dafür übernommen, dass die angegebenen Anlagestrategien in jedem Marktumfeld erfolgreich durchsetzbar sind und sich für jeden Anleger eignen. Investoren sollten daher ihre Möglichkeiten eines langfristigen Engagements insbesondere in Phasen rückläufiger Märkte überprüfen. Diversifizierung schützt nicht vor Verlusten.