Strategie im Fokus

Neues zur Income‑Strategie: Anlegen in Zeiten zunehmender Inflationssorgen und sinkender Renditen

Wir haben die globalen Anleihenmärkte im Blick, um ein robustes und flexibles Portfolio aufzubauen.

Derzeit findet die Weltwirtschaft zu alter Stärke zurück, allerdings bleiben Unsicherheiten mit Blick auf die Covid-19-Varianten und die Inflationsentwicklung. Anleger auf der Suche nach gleichbleibenden Renditen sollten deshalb einen etwas vorsichtigeren und flexibleren Investmentansatz in Betracht ziehen. In diesem Beitrag diskutiert Dan Ivascyn, der gemeinsam mit Alfred Murata und Josh Anderson die Income-Strategie von PIMCO managt, mit Anleihenstratege Esteban Burbano. Dabei gehen sie auf den Ausblick von PIMCO für die Wirtschaft und die Märkte sowie auf die aktuelle Portfolio-Positionierung ein.

Frage: Was sind die wichtigsten Einschätzungen von PIMCO zu den Märkten im Jahr 2021, einschließlich der Trends bei Zinssätzen, Bewertungen und Liquidität? Und welche wichtigen Auswirkungen für Investments lassen sich daraus ableiten?

Ivascyn: Ein großer Treiber für die Märkte in den vergangenen Monaten war das insgesamt hohe Liquiditätsniveau. Insgesamt sind die Renditen derzeit ja weltweit niedrig. Und wir sehen engere Spreads in vielen Sektoren. In diesem Umfeld beobachten wir, dass Anleger weiterhin nach Rendite streben, indem sie in kreditsensitive Sektoren investieren, anstatt weiter auf Anlagen mit höherer Qualität und niedrigeren Renditen zu setzen.

Der Verlauf der konjunkturellen Erholung in den einzelnen Weltregionen ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Investment-Story. Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass die Erholung moderater und ungleichmäßiger ausfallen könnte, als einige Marktteilnehmer erwartet hatten. Wir gehen davon aus, dass mehrere große Industrieländer den Höhepunkt des BIP-Wachstums bereits erreicht oder überschritten haben könnten. Wir bleiben generell positiv gestimmt für die Wachstumsaussichten, erwarten aber, dass sich der globale Aufschwung 2022 abschwächen wird, wenngleich das Wachstumstempo noch über dem langjährigen Mittel liegen dürfte. Vergleicht man den Aufschwung nach der Pandemie mit demjenigen nach der globalen Finanzkrise, so ist der Spielraum für Fehler aus Anlegersicht deutlich geringer. Viele gute Nachrichten wurden von den Märkten bereits eingepreist. Das gilt sowohl für die Aktien- als auch für die Anleihenmärkte. In einigen Bereichen sind die Bewertungen bereits problematisch.

In den vergangenen Monaten haben wir einen moderaten Anstieg der Zinssätze gesehen. In der Zukunft könnte es zu einer ziemlich volatilen Phase kommen, in der sich das Zinsniveau möglicherweise von den jüngsten Tiefstständen absetzen könnte. Wir glauben: Die Kompensation für das Eingehen von Zinsrisiken liegt derzeit auf einem relativ niedrigen Niveau.

Wir sind deshalb der Meinung, dass in diesem Umfeld etwas mehr Vorsicht geboten ist, ein schrittweiser Abbau von Risiken, insbesondere in Bereichen, die sich stark erholt haben. Wir glauben, Anleger sollten bei der Konstruktion eines Portfolios kreativ vorgehen und möglicherweise bereit sein, auf kurzfristige Renditen im Tausch für mehr Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu verzichten. Bei der Income-Strategie von PIMCO haben wir versucht, die Liquidität und die Flexibilität zu erhöhen, um bei einem Überschießen der Märkte möglicherweise im Vorteil zu sein. Wir konzentrieren uns auf Diversifizierung und die Umsetzung unserer Strategie, anstatt einen bestimmten Sektor des Markts stark überzugewichten. Und wie immer suchen wir nach globalen Anlage-Chancen und nutzen dabei das geballte Know-how unserer Investmentteams.

Frage: Zu Beginn dieses Jahres haben wir erwartet, dass die Inflation nur ein Hirngespinst sein könnte. Hat sich unsere Meinung diesbezüglich verändert?

Ivascyn: Nein, unsere Einschätzung hat sich nicht wesentlich geändert: Wir sind vorsichtig optimistisch, dass sich die Inflation in einem relativ engen Rahmen bewegen wird. In den nächsten Monaten könnte es zu einer höheren Inflation kommen, die über den Zielvorgaben der Zentralbanken liegt und für viele Anleger Anlass zur Sorge sein könnte. Mit anderen Worten: Wir sind noch nicht über den Berg. Der Aufschwung verläuft uneinheitlich. Und es gibt dort, wo neue Virusvarianten die Wirtschaft behindern, deutliche Rückschläge. Insgesamt aber gibt es eine Neuauflage der globalen Wachstumsstory. Dabei sehen wir erhebliche Angebotsengpässe und auch einige Probleme auf der Nachfrageseite. In den kommenden Quartalen könnten viele der nicht abgerufenen Fördergelder aus den Konjunkturpaketen auf die Wirtschaft durchschlagen. Die Inflation bleibt also ein Bereich mit erhöhten Risiken, auch wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass der Inflationsdruck nur vorübergehender Natur sein wird.

Aber wenn man sich die Märkte ansieht, dann wird Anlegern nicht viel dafür bezahlt, gegen die Inflation zu wetten. In unserem Income-Portfolio wollen wir bei unseren Einschätzungen ausreichend defensiv und bescheiden bleiben und die Inflationsrisiken entsprechend absichern.

Frage: Wie sieht der Ausblick von PIMCO für die Politik der US-Notenbank angesichts des beschriebenen Inflationsszenarios aus?

Ivascyn: Unser Basisszenario ist, dass die eher gemäßigte und auf Daten fixierte Fed eine lockere Geldpolitik beibehalten will. Dies bedeutet wahrscheinlich, dass die Ankäufe von Vermögenswerten fortgesetzt werden. Ab Anfang 2022 dürften diese dann sukzessive zurückgefahren werden. Wenn die Entscheidungsträger der Fed jedoch eine nachhaltigere Inflation und längerfristig höhere Inflationserwartungen sehen, die sich unangenehm auf einem höheren Niveau verfestigen, werden sie unserer Meinung nach Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung ergreifen.

Frage: Lassen Sie uns über die Positionierung des Portfolios sprechen. Wie sehen wir die Duration und die Renditekurve in der Income-Strategie angesichts der nun leicht gesunkenen Zinsen?

Ivascyn: Eine wichtige Überlegung ist, wie das Zinsrisiko mit dem Kreditrisiko im Portfolio interagiert. In Anbetracht der aktuellen Sorgen der Märkte über den Inflationsdruck möchte ich feststellen: Sehr viele qualitativ hochwertige Laufzeitpapiere zu halten, ist möglicherweise gar nicht so wirksam, um die Gesamtvolatilität des Portfolios zu reduzieren. Längerfristig sind wir der Ansicht, dass Zinsen eher teuer sind. Im Income-Portfolio bleiben wir in Bezug auf das Zinsrisiko deshalb etwas defensiv.

Wir sind bereit, auf einen Teil des gesamten Renditepotenzials zu verzichten, falls die Zinsen von heute aus betrachtet weiter steigen sollten. Denn wir glauben, dass wir im Income-Portfolio über genügend Instrumente verfügen, um in Bereichen, von denen wir stärker überzeugt sind, Rendite zu erzielen.

Im Rahmen unserer Laufzeiten-Allokation gefällt uns der US-Markt auf relativer Basis nach wie vor gut. Das gilt auch für einige andere ausgewählte Industrieländer-Märkte. Und wir sind neutraler ausgerichtet mit Blick auf die gesamte Renditekurve. Wir konzentrieren uns da hauptsächlich auf den mittleren Teil der Kurve.

Frage: Wenden wir uns dem Kreditanteil des Income-Portfolios zu. Lassen Sie uns zunächst über Hypotheken sprechen, einen Sektor, auf den wir uns seit Jahren konzentrieren. Die Immobilienpreise in den USA sind in jüngster Zeit dramatisch gestiegen. Was bedeutet das für die Income-Strategie?

Ivascyn: Seit mehr als einem Jahrzehnt sprechen wir über die Robustheit und die attraktiven Bewertungen, die wir auf den Immobilienmärkten sehen, vor allem in den USA, aber auch in einigen anderen entwickelten Volkswirtschaften. Nach dem jüngsten deutlichen Anstieg der Immobilienpreise in den USA sind wir bei bestimmten Regionen des Landes und bei risikoreicheren Segmenten jedoch etwas vorsichtiger geworden. Wir sehen auf den Wohn- und Immobilienmärkten etwas mehr Volatilität, als uns lieb ist, was auf die reichlich vorhandene Liquidität zurückzuführen ist. Allerdings bleiben die hochwertigeren Investments in diesem Bereich unseres Erachtens ziemlich attraktiv.

Viele der Investments in diesem Segment, auf die die Income-Strategie abzielt, präsentieren sich weiterhin ziemlich robust – insbesondere im Bereich der nicht staatlichen hypothekarisch gesicherten Wertpapiere (MBS) höherer Qualität aus den USA. Wir halten uns fern von Risikotranchen, die von einem deutlichen Rückschlag an den Immobilienmärkten stark betroffen wären, und bevorzugen stattdessen Anlagen, die durch reife Kredite gesichert sind. Viele dieser Darlehen haben von den jüngsten Preissteigerungen bei Eigenheimen profitiert, da die Kreditnehmer nun über mehr Eigenkapital verfügen. Wir haben einen Anstieg bei den vorzeitigen Rückzahlungen von Immobiliendarlehen gesehen. Weil dafür Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen, können Anleger hier zusätzlich zu den Zinszahlungen Renditen einfahren. Wir glauben, dass die Konzentration der Income-Strategie auf den nicht staatlichen MBS-Sektor ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist.

Im Gegensatz dazu haben wir unsere Meinung über den staatlichen MBS-Sektor in den USA geändert. Im März vergangenen Jahres weiteten sich die Spreads für staatliche MBS erheblich aus und boten eine unserer Meinung nach einmalige Gelegenheit, in einem qualitativ hochwertigen, staatlich geförderten Spread-Sektor übergewichtet zu sein. Heute, vor dem Hintergrund der massiven Asset-Käufe durch die US-Notenbank, sind staatliche MBS nach unserer Meinung fair oder sogar teuer bewertet. Wir haben deshalb das Engagement zurückgefahren und werden es vielleicht noch ein wenig weiter reduzieren, wenn nicht staatliche MBS teuer bleiben.

Frage: Lassen Sie uns über die Unternehmensanleihen im Income-Portfolio sprechen. Was ist unser Ausblick für Investments in diesen Märkten?

Ivascyn: In gewisser Hinsicht scheint das Basisszenario für Unternehmensanleihen positiv und robust zu sein: Wir sind optimistisch gestimmt für das Wirtschaftswachstum, wir rechnen damit, dass der Inflationsdruck nur ein temporäres Phänomen ist, und wir glauben, dass die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik beibehalten werden. In Anbetracht dieser Fundamentaldaten sehen wir Unternehmenskredite auf kurze Sicht generell positiv. Die Bewertungen geben jedoch Anlass zur Sorge. Wir beurteilen auch sorgfältig die Zeichnungsnormen und halten Ausschau nach Anzeichen von Blasenbildung in einigen Segmenten der Unternehmensanleihen, ähnlich wie in einigen Aktiensektoren. Wir sehen nach wie vor, dass sich die Spreads verengen, was vor allem durch übermäßige Liquidität und die Suche nach Renditen angetrieben wird, selbst in Unternehmen mit mäßigen oder gar keinen Gewinnen.

Apropos Liquidität: In den vergangenen Monaten haben wir die Gelegenheit genutzt, um das Liquiditätsspektrum in unserer Allokation für Unternehmensanleihen nach oben zu verschieben. Höhere Liquidität bietet uns mehr Flexibilität im Portfolio. Bei der Kredit-Allokation im Income-Portfolio haben wir uns in jüngster Zeit auf spezifische Themen konzentriert, die nach dem Ende der Pandemie wieder laufen und entsprechend aufholen könnten: zum Beispiel bestimmte Segmente der Hypotheken für Gewerbeimmobilien sowie ausgewählte Chancen in den Bereichen Freizeit, Glücksspiel/Gaming und Dienstleistungsbranchen im Allgemeinen.

Frage: Schlussendlich wollen wir uns den Investmentansatz der Income-Strategie für Anlagen in Schwellenländern ansehen. Wie können wir da ein Gleichgewicht zwischen Renditepotenzial und Volatilität herstellen?

Ivascyn: Wir haben im Income-Portfolio keine signifikanten Änderungen an unseren Schwellenländer-Engagements vorgenommen. Wir haben einige Kerninvestments in ausgewählten, qualitativ hochwertigeren und in Hartwährung denominierten Staats- oder Quasi-Staatsanleihen aus Schwellenländern, was tendenziell die defensivsten Anlagen innerhalb des Schwellenländer-Universums sind. Wir halten auch einige taktische Engagements in Schwellenländer-Anleihen in lokalen Währungen; dabei handelt es sich in der Regel um kleinere, gezielte Positionen mit begrenzten Auswirkungen auf die Gesamtvolatilität des Portfolios. Es ist wichtig, die Volatilität sehr sorgfältig zu managen. Wir arbeiten da eng mit unseren Kollegen in der Portfoliomanagement-Gruppe der Schwellenländer und mit unserem Analyseteam zusammen, um zu verstehen, wie Volatilität unsere Positionierung beeinflusst.

Wir halten auch einen Korb an Schwellenländer-Währungen, wobei jede einzelne Währung moderat skaliert ist. Wir halten Ausschau nach lokalen Märkten, die von einer stärker synchronisierten globalen Konjunkturerholung Ende dieses Jahres und bis ins Jahr 2022 hinein profitieren könnten. Angesichts ihrer höheren Volatilität ist der Anteil solcher Positionen im Gesamtportfolio jedoch klein. Wir sehen solche Engagements als Chancen, weil sie die Verengung der Spreads, die wir anderswo gesehen haben, möglicherweise nicht mitgemacht haben. Und sie bieten daher eine gewisse globale Diversifizierung und Flexibilität sowie Chancen auf höhere Erträge und Gesamtrenditen.

Autor

Daniel J. Ivascyn

Group CIO

Esteban Burbano

Fixed Income Strategist

ÄHNLICHE ARTIKEL

Rechtliche Hinweise

London
PIMCO Europe Ltd
11 Baker Street
London W1U 3AH, England
+44 (0) 20 3640 1000

Dublin
PIMCO Europe GmbH Irish Branch,
PIMCO Global Advisors (Ireland)
Limited
3rd Floor, Harcourt Building 57B Harcourt Street
Dublin D02 F721, Ireland
+353 (0) 1592 2000

Munich
PIMCO Europe GmbH
Seidlstraße 24-24a
80335 Munich, Germany
+49 (0) 89 26209 6000

Milan
PIMCO Europe GmbH - Italy
Corso Matteotti 8
20121 Milan, Italy
+39 02 9475 5400

Zurich
PIMCO (Schweiz) GmbH
Brandschenkestrasse 41
8002 Zurich, Switzerland
Tel: + 41 44 512 49 10

PIMCO Europe Ltd (Unternehmensnr. 2604517) ist von der FCA (Financial Conduct Authority, 12 Endeavour Square, London E20 1JN) in UK zugelassen und beaufsichtigt. Die Dienstleistungen von PIMCO Europe Ltd sind nicht für individuelle Investoren verfügbar. Diese sollten sich nicht auf diese Kommunkation stützen, sondern ihren Finanzberater kontaktieren. PIMCO Europe GmbH (HRB 192083, Seidlstr. 24-24a, 80335 München, Deutschland), PIMCO Europe GmbH Italian Branch (Gesellschaftsregister Nr. 10005170963), PIMCO Europe GmbH Irish Branch (Unternehmensnr. 909462), PIMCO Europe GmbH UK Branch (Company No.BR022803) und PIMCO Europe GmbH Spanish Branch (N.I.F. W2765338E) sind in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) (Marie-Curie-Str. 24–28, 60439 Frankfurt am Main) gemäß §15 des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) zugelassen. Die Zweigniederlassung in Italien, Irland, Vereinigtes Königreich und Spanien werden zusätzlich von: (1) Zweigniederlassung in Italien: der Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB) gemäß §27 des italienischen konsolidierten Finanzgesetzes; (2) Zweigniederlassung in Irland: der Zentralbank von Irland gemäß der Verordnung 43 der Verordnung 2017 der Europäischen Union (Märkte für Finanzinstrumente) in der jeweils gültigen Fassung; sowie; (3) Zweigniederlassung in Vereinigten Königreichs: der Financial Conduct Authority und (4) Zweigniederlassung in Spanien: der Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) in Übereinstimmung mit den Artikeln 168, 203 bis 224, in Abschnitt V Teil I des Law on the Securities Market (LSM), insbesondere in Bezug auf Wohlverhaltenspflichten, sowie in Übereinstimmung mit den Artikeln 111, 114 und 117 des königlichen Erlasses 217/2008 beaufsichtigt. Die Dienstleistungen von PIMCO Europe GmbH sind nur für professionelle Kunden, wie in §67, Absatz 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) definiert, erhältlich. Sie stehen Privatanlegern nicht zur Verfügung, und diese sollten sich nicht auf die vorliegende Mitteilung verlassen.| PIMCO (Schweiz) GmbH (registriert in der Schweiz, Unternehmensnr. CH-020.4.038.582-2). Die bereitgestellten Leistungen von PIMCO (Schweiz) GmbH stehen Privatanlegern nicht zur Verfügung, und diese sollten sich nicht auf die vorliegende Mitteilung verlassen, sondern ihren Finanzberater kontaktieren. | Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis darf kein Teil dieser Materialien in irgendeiner Form vervielfältigt oder in anderen Publikationen zitiert werden. PIMCO ist in den Vereinigten Staaten von Amerika und weltweit eine Marke von Allianz Asset Management of America L.P. ©2021, PIMCO

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie und kein zuverlässiger Indikator für künftige Ergebnisse.

Alle Investments enthalten Risiken und können an Wert verlieren. Anlagen am Anleihenmarkt unterliegen Risiken wie zum Beispiel Markt-, Zins-, Emittenten-, Kredit-, Inflations- und Liquiditätsrisiken. Der Wert der meisten Anleihen und Anleihenstrategien wird durch Zinsänderungen beeinflusst. Anleihen und Anleihenstrategien mit längerer Duration sind häufig sensitiver und volatiler als Papiere mit kürzerer Duration; die Anleihenpreise sinken in der Regel, wenn die Zinsen steigen, und das aktuelle Niedrigzinsumfeld erhöht dieses Risiko. Verringerungen der Kreditfähigkeit des Anleihenkontrahenten können zu einer niedrigeren Marktliquidität und einer höheren Kursvolatilität beitragen. Der Wert von Anlagen in Anleihen kann bei der Rücknahme über oder unter dem ursprünglichen Wert liegen. Anlagen in Wertpapieren, die auf Fremdwährungen lauten und/oder im Ausland begeben wurden, können mit höheren Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen sowie wirtschaftlichen und politischen Risiken behaftet sein. Dies gilt vor allem für Schwellenländer. Hypotheken- und forderungsbesicherte Wertpapiere können aufgrund des Risikos einer vorzeitigen Rückzahlung empfindlich auf Zinsveränderungen reagieren, und obgleich sie im Allgemeinen durch einen staatlichen, staatsnahen oder privaten Bürgen besichert werden, gibt es keine Garantie, dass der Bürge seine Verpflichtungen erfüllt. Hochrentierliche, niedriger bewertete Wertpapiere bergen ein höheres Risiko als höher bewertete Wertpapiere. Portfolios, die darin anlegen, können einem höheren Kredit- und Liquiditätsrisiko ausgesetzt sein als andere Portfolios. Aktien können sowohl wegen der tatsächlichen als auch der empfundenen allgemeinen Markt-, Konjunktur- und Branchenbedingungen an Wert verlieren. Derivate können mit bestimmten Kosten und Risiken wie Liquiditäts-, Zins-, Markt-, Kredit- und Verwaltungsrisiken sowie dem Risiko verbunden sein, dass eine Position nicht zum günstigsten Zeitpunkt glattgestellt werden kann. Durch Anlagen in Derivaten kann der Verlust den Wert des investierten Kapitals überschreiten.

Es wird keinerlei Gewähr dafür übernommen, dass die angegebenen Anlagestrategien in jedem Marktumfeld erfolgreich durchsetzbar und für alle Anleger angemessen sind. Anleger sollten daher ihre Möglichkeiten eines langfristigen Engagements insbesondere in Phasen rückläufiger Märkte überprüfen. Anleger sollten vor einer Anlageentscheidung ihren Anlageexperten konsultieren.

PIMCO erbringt Dienstleistungen für qualifizierte Institutionen, Finanzintermediäre und institutionelle Anleger. Privatanleger sollten sich an ihren eigenen Finanzberater wenden, um die für ihre finanzielle Lage am besten geeigneten Anlageoptionen zu ermitteln. Diese Veröffentlichung gibt die Meinungen des Verfassers wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern können. Dieses Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung für ein bestimmtes Wertpapier, eine Strategie oder ein Anlageprodukt dar. Die hier enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für zuverlässig halten; es wird jedoch keine Gewähr übernommen. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis darf kein Teil dieser Materialien in irgendeiner Form vervielfältigt oder in anderen Publikationen zitiert werden. PIMCO ist in den Vereinigten Staaten von Amerika und weltweit eine Marke von Allianz Asset Management of America L.P. ©2021, PIMCO.

PIMCO
Small Germany Flag

DE

unidentified

[Ändern]

Abonnieren
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.