Es kann schwierig sein, sich auf das Ende einer guten Phase einzustellen. Nach der Finanzkrise von 2008 profitierten die Anleger jahrelang von einer Rally an den Finanzmärkten, die unter anderem durch die expansive Geldpolitik der US-Notenbank und anderer Zentralbanken weltweit möglich wurde.

Das Jahr 2015 markierte für die Märkte einen Wendepunkt: Die US-Notenbank (Fed) hob erstmals seit neun Jahren die Zinssätze an, und die Rally bei risikoreichen Anlagen verlor an Fahrt, während im Gegenzug die Volatilität stieg. Auch das Jahr 2016 hat volatil begonnen, und die auseinanderdriftende Geldpolitik der Zentralbanken macht den Märkten weiterhin zu schaffen, zumal die Besorgnis über die Gewinne und Überlebensfähigkeit von Unternehmen – und Staaten – angesichts der niedrigen Rohstoffpreise und des starken US-Dollars wächst.

Die erhöhte Volatilität und die voraussichtlich niedrigeren Renditen sind Trends, auf die wir bereits in vorherigen Publikationen zur Asset-Allokation näher eingegangen sind. In diesen rieten wir den Anlegern zum einen zu einem breiter gefassten Anlageparadigma, das neben traditionellen auch alternative Risikofaktoren berücksichtigt, und zu anderen sowohl anlageklassenübergreifend als auch innerhalb der einzelnen Anlageklassen zu einem taktischen Vorgehen, um attraktive risikobereinigte Renditen zu erzielen. Angesichts der höheren Anlagenbewertungen und der zunehmend auseinanderdriftenden Geldpolitik glauben wir darüber hinaus, dass die Anleger „Höhenanpassungen“ vornehmen müssen, das heißt ihre Renditeerwartungen nach unten und ihre Annahmen zur Volatilität nach oben korrigieren müssen.

Wir erwarten für die nächste Zeit außerdem noch weitere Änderungen am Anlageparadigma. So dürfte die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen nicht mehr so beständig negativ sein wie in den vergangenen zehn Jahren. Unseres Erachtens werden Wechselkursbewegungen einen deutlich größeren Einfluss auf die Portfolioergebnisse haben. Schließlich raten wir den Anlegern, den Rückgang der Liquidität am Markt und dessen mögliche Folgen nicht außer Acht zu lassen.

In dieser Publikation werden wir diese Themen genauer untersuchen und unsere Einschätzungen zu allen wichtigen Anlageklassen weltweit präsentieren.

 





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Autor

Geraldine Sundstrom

Head of Asset Allocation EMEA

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Als „risikofreier” Zins kann die Rendite einer Anlage verstanden werden, die in der Theorie keinerlei Risiko aufweist. Dies impliziert, dass jedes zusätzliche Risiko mit einer zusätzlichen Rendite belohnt werden muss. Alle Investments enthalten Risiken und können an Wert verlieren.

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