Marktausblick

Trends und Transformationen in der Weltwirtschaft

Das globale Beratergremium (Global Advisory Board) von PIMCO erörtert die makroökonomischen Trends und den langfristigen Ausblick für die wichtigsten Volkswirtschaften.

Die Mitglieder dieses Gremiums nahmen unlängst an dem einmal im Jahr an dem von PIMCO ausgerichteten Secular Forum teil. Sie gingen dabei auf wichtige Faktoren ein, die in den nächsten fünf Jahren den Gang der Weltwirtschaft prägen dürften. Die Sichtweisen des Gremiums liefern wertvolle Erkenntnisse für den Investmentprozess von PIMCO. Und sie fanden Eingang im aktuellen Langfristausblick mit dem Titel „Ära der Transformation”. Die folgende Debatte fasst die wichtigsten Argumente zusammen, die in diesem Kreis erörtert wurden.

F: WIE SEHEN DIE PERSPEKTIVEN FÜR DIE WIRTSCHAFT DER USA SOWIE FÜR DIE HAUSHALTS- UND GELDPOLITIK AUS?

A: Die USA haben einen relativ starken Aufschwung erlebt. Aber mit Blick auf die Zukunft glauben wir, dass es viele Faktoren gibt, die das Wachstum gefährden können. Da sich die umfangreichen fiskalischen Anreize der Jahre 2020 und 2021 wahrscheinlich nicht wiederholen werden, gehen wir davon aus, dass die Fiskalpolitik im Jahr 2022 de facto zu einer Wachstumsbremse wird. Ebenso dürfte die Geldpolitik in den USA wahrscheinlich die Zügel etwas straffen, da die US-Notenbank zunächst das „Tapering“ forcieren und dann schrittweise die Zinsen anheben wird. Kurzfristig wird sich das Wachstum unserer Ansicht nach ebenfalls verlangsamen, da die konjunkturelle Aufholjagd zu Ende geht. Dennoch dürfte das Wachstum ausreichen, um im Jahr 2022 weiter neue Jobs zu schaffen und den Arbeitsmarkt zu stützen.

Die hohe Inflationsrate ist ein Risiko, das viele Anleger und auch die US-Notenbank auf dem Radar haben. Allerdings glauben wir, dass sich die Teuerung im Jahr 2022 vermutlich abschwächen wird. Der Grund für diese Annahme sind eine straffere Geld- und Fiskalpolitik sowie weniger Hemmnisse auf der Angebotsseite und auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt jedoch einige Aufwärtsrisiken für die Inflation: Sowohl der Arbeitskräftemangel als auch die Probleme mit der Lieferkette könnten sich als langfristiger und hartnäckiger als erwartet erweisen. Wir erwarten außerdem, dass die steigenden Preise für Immobilien und Mieten im nächsten Jahr schrittweise in die US-Inflationsdaten einfließen werden. Die Fed wird die Inflationserwartungen genau im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie in der Nähe oder nur knapp über der Zielmarke verankert bleiben.

Auf lange Sicht stellen wir Folgendes fest: Obwohl sich die potenzielle Produktionsleistung verlangsamt hat, scheint die US-Wirtschaft im Allgemeinen weniger volatil zu sein als in früheren Zeiten. Die globale Finanzkrise von 2008 und die Pandemie erscheinen da lediglich als kurzfristige und seltene Unterbrechungen eines breiteren Trends. Mögliche Gründe für eine geringere Volatilität auf längere Sicht sind eine proaktivere Geld- und Finanzpolitik, eine optimierte Warenwirtschaft und das Schrumpfen konjunkturabhängiger Sektoren wie etwa das verarbeitende Gewerbe. Eine weitere entscheidende Frage für den langfristigen Horizont ist auch, inwiefern technologische Durchbrüche, einschließlich der jüngsten Entwicklungen in der Biotechnologie, die zur raschen Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen beigetragen haben, das Basiswachstum der Wirtschaft ankurbeln und zu neuen Investmentchancen führen werden.

F: ABGESEHEN VON DEN TYPISCHEN WACHSTUMS- UND INFLATIONSTRENDS, DIE EXPERTEN VERFOLGEN: WAS SPRICHT ÜBER DIE ZEIT SONST NOCH FÜR NEUTRALE ZINSSÄTZE?

A: Ein wichtiger Faktor, den man auf dem Schirm haben sollte, ist der Trend hin zu einer CO₂-neutralen Wirtschaft. Die Schätzungen variieren, aber der Umfang zusätzlicher Investitionen in die Energie-Infrastruktur könnte langfristig auf 2,0 bis 2,5 Billionen USD pro Jahr steigen – das sind ungefähr zwei Prozentpunkte des aktuellen globalen BIP. Die Größenordnung der Investitionen in die Energie-Infrastruktur allein könnte den Rückgang an Investitionen ausgleichen, den wir in den vergangenen zehn Jahren beobachtet haben. Und das schließt noch nicht einmal zusätzliche Investitionen ein, die in anderen Branchen außerhalb der eigentlichen Energiebranche erforderlich sein werden. In der Landwirtschaft werden zum Beispiel ebenfalls bedeutende Investitionen erforderlich sein – und unseres Erachtens auch für die Anpassung an neue klimatische Bedingungen.

Obwohl dieser Wandlungsprozess langfristig zinsneutral bis disinflationär wirken dürfte, könnte der Übergang in eine CO₂-neutrale Wirtschaft auf mittlere Sicht sowohl die Inflation als auch den neutralen Zinssatz unter Druck setzen. Aus unserer Sicht stellt die Bepreisung von CO₂-Emissionen, wie sie in Europa, Kanada und anderen Ländern existiert, einen nachhaltigen Preisschock dar. Wir glauben ferner, dass der Übergang in eine CO₂-neutrale Wirtschaft zugleich einen massiven Angebotsschock schafft: Wir erwarten, dass es eine umfassende Umstrukturierung der Energie- und Transportbranche geben wird, letzten Endes aber praktisch jede Branche davon betroffen sein wird. Auch das geopolitische Umfeld befindet sich angesichts des Klimawandels und anderer Faktoren in einem langfristigen Wandel. Zwischenstaatliche CO₂-Steuern als Ausgleichsinstrumente sind da nur ein Beispiel. Allgemeiner gesprochen: Der Trend hin zur Deglobalisierung könnte der stetigen weltweiten Integration, die in den zurückliegenden Dekaden disinflationär gewirkt hat, entgegenwirken.

F: WIE SCHÄTZEN SIE DIE LÄNGERFRISTIGEN AUSSICHTEN FÜR ARBEITSMARKT UND PRODUKTIVITÄT NACH DER PANDEMIE EIN?

A: Wenn man einmal vom Reise- und Tourismussektor absieht, berichten nur wenige große US-Unternehmen, dass sie durch den wirtschaftlichen Schock infolge der Pandemie stark getroffen wurden. Sie scheinen relativ optimistisch in die Zukunft zu blicken. Zwei bedeutende kurzfristige Herausforderungen – Engpässe in der Lieferkette und Arbeitskräftemangel – scheinen jedoch langfristige strategische Veränderungen zu beschleunigen. Viele Unternehmen hatten schon seit einiger Zeit ihre Lieferketten schrittweise diversifiziert, sie unabhängiger von China gemacht. Wir glauben, dass die Pandemie diesen bereits existierenden Trend beschleunigt hat.

Was den Arbeitsmarkt angeht: Viele Manager in den USA haben eine langfristige Veränderung in der Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern beobachtet. Dieser Wandel war bereits vor der Pandemie im Gange. Viele Unternehmen müssen Jahr für Jahr kämpfen, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten. Der Wettbewerb um diese Mitarbeiter wird sich fortsetzen. Die Arbeitnehmer haben ganz allgemein mehr Verhandlungsmacht. Viele Arbeitgeber reagieren darauf mit Initiativen, die langfristige Produktivitätssteigerungen erlauben. Dazu gehören das Einstellen zusätzlicher Mitarbeiter, aber auch Investitionen in Technologien, die den Beschäftigten helfen, produktiver zu sein. Die Unternehmen scheinen damit zu rechnen, dass die Arbeitskosten sukzessive und beständig steigen werden. Sie suchen deshalb nach Möglichkeiten, mit weniger Arbeitskräften mehr zu produzieren – und sie sind bereit, die dafür erforderlichen Investitionen zu tätigen.

F: WAS IST DER AUSBLICK FÜR DIE WIRTSCHAFT IN CHINA ANGESICHTS DER JÜNGSTEN POLITISCHEN VERÄNDERUNGEN?

A: Mehrere wichtige politische Veränderungen scheinen langfristige Auswirkungen auf China zu haben. Das Land konzentriert sich auf die Schaffung einer selbstständigeren Binnenwirtschaft und die Einung der Nation unter einer starken Führung.

Mit der Konzentration auf das verarbeitende Gewerbe und die staatlichen Unternehmen als kritische Bereiche der Wirtschaft geht die chinesische Führung einen Kompromiss ein – sie scheint bereit zu sein, ein gewisses Wachstum zu opfern, um wirtschaftliche, aber auch soziale und politische Stabilität zu gewährleisten. Das Wirtschaftsmodell des Parallelumlaufs (Dual Circulation) soll die Anfälligkeit Chinas für externe Risiken verringern, die Binnenwirtschaft effizienter machen und Chinas schiere Größe und den riesigen Markt als Wachstumsmotor nutzen.

Das politische Leitthema „Wohlstands für alle“ zielt vermutlich darauf ab, das Land zu einen. Nach Jahrzehnten mit Wirtschaftsreformen und hohen Wachstumsraten sind die Einkommens- und Vermögensunterschiede in China zu einem Problem geworden. Die Öffentlichkeit beschwert sich über die hässliche Seite des Kapitalismus, den Mangel an Arbeitsschutz und Immobilienpreise, bei denen die meisten Bürger nicht mehr mithalten können. Präsident Xi Jinping, der einst chinesische Geschichte studierte, weiß, dass frühere Dynastien aufgrund sozialer Unruhen untergegangen sind. Daher glauben wir, dass er politische Maßnahmen ergreift und bereits ergriffen hat, um sicherzustellen, dass China nicht von innen heraus implodiert. Die Binnenrisiken dürften sich verringert haben, was sich mittel- bis längerfristig positiv auf China auswirken dürfte.

F: WELCHE GEOPOLITISCHEN TRENDS UND RISIKEN KÖNNTEN LANGFRISTIG DIE GRÖSSTEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE WELTWIRTSCHAFT HABEN?

A: In den kommenden fünf Jahren werden wir wahrscheinlich eine weniger integrierte Weltwirtschaft erleben. In dem Maß, in dem China mehr Macht anhäuft und durchsetzt, wird es sich wahrscheinlich stärker vom Westen lösen, wenn auch nicht völlig abkoppeln. Zwar wird es wahrscheinlich eine gewisse Zusammenarbeit in Bereichen wie Klimawandel und Nichtverbreitung von Atom- und Chemiewaffen geben, doch ist zu erwarten, dass die Beziehungen zwischen den USA und China von Wettbewerb dominiert sein werden. Die USA und ihre westlichen Verbündeten werden wahrscheinlich weiterhin bestimmte Lieferketten (etwa solche, die mit der nationalen Sicherheit und der öffentlichen Gesundheit zusammenhängen) von China wegdiversifizieren und versuchen, sich einen Wettbewerbsvorteil bei sensiblen Technologien wie Halbleitern zu sichern. Während Präsident Xi wahrscheinlich versuchen wird, die Lage bis zu den Olympischen Winterspielen und dem 20. Parteitag im Jahr 2022 zu stabilisieren, ist davon auszugehen, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und China mittel- bis langfristig weiter verschlechtern werden. Unserer Meinung nach ist Chinas Führung der Ansicht, dass die USA im Niedergang begriffen sind und die Zeit auf ihrer Seite ist. Die USA hingegen konzentrieren sich darauf, in die Treiber der amerikanischen Wettbewerbsfähigkeit im eigenen Land zu investieren und die Beziehungen zu Verbündeten und Partnern in der asiatisch-pazifischen Region zu stärken.

Der chaotische Abzug aus Afghanistan hat die Glaubwürdigkeit der USA in einigen Weltregionen beschädigt. Für US-Präsident Joe Biden könnte es deshalb schwieriger werden, Unterstützung für seine außenpolitische Agenda zu finden. Bei den Gegnern nährte der Rückzug das Narrativ vom Niedergang und Isolationismus der USA, was wiederum Konkurrenten ermutigen könnte, die Entschlossenheit der USA in anderen Bereichen zu testen. Unterdessen kann ein instabiles Afghanistan Ausgangspunkt einer massiven humanitären Krise werden und diese Instabilität auf die ganze Region ausstrahlen, obwohl die Situation wahrscheinlich keine größeren langfristigen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben dürfte.

Ein weiteres geopolitisches Risiko ist ein Krieg, den wir nicht auf dem Radar haben. Jeder größere Krieg stellt eine enorme Disruption mit ökonomischen Wellen- und Ansteckungseffekten dar. Nordkorea, Iran, China, die Grenze zwischen Indien und Pakistan: Obwohl keiner dieser Konflikte den nächsten Krieg auslösen dürfte, sind das allesamt Bereiche, auf die man ein Auge haben muss. Fehleinschätzungen können sich zu Konfrontationen oder Krisen steigern – nicht so sehr aufgrund bewusster Politik, sondern weil Situationen außer Kontrolle geraten.

F: WIE SIEHT DER ÜBERGEORDNETE AUSBLICK FÜR DIE AUSSENPOLITIK UND DEN WELTHANDEL AUS?

A:Trotz einer robusten konjunkturellen Erholung dürfte die Covid-Pandemie nach wie vor Handel und Reisen einschränken und zu angebotsseitigen Engpässen sowie weniger wirtschaftlicher Dynamik führen. Weil die grenzüberschreitende Kooperation für eine weltweite Impfkampagne nur schleppend vorankommt (laut Oxfords Our World in Data haben nur sechs Prozent der Menschen in Ländern mit geringem Einkommen mindestens eine Dosis erhalten), bleibt die Angst, dass sich die Krankheit angesichts neuer Mutationen weiter ungehemmt ausbreitet. Das würde auch die vollständig Geimpften treffen, weiterhin das freie Reisen, und die Rückkehr der Beschäftigten in ihre Büros behindern, aber auch den Handel beeinträchtigen.

Der Nationalismus, der sich in Protektionismus, Großmachtkonkurrenz und Populismus niederschlägt, wird wahrscheinlich weiterhin die vorherrschende Ideologie unserer Zeit bleiben. Dies macht es schwierig, sich ein Welthandelsabkommen (regionale und bilaterale Abkommen werden wahrscheinlich häufiger abgeschlossen werden) oder eine effektive G-20 vorzustellen; in der Zwischenzeit bewegen sich China und Amerika auf eine Zukunft mit „einer Welt und zwei Systemen“ zu. Die außenpolitischen Entscheidungen vieler Länder scheinen auf einer Nullsummen-Spiel-These zu beruhen – „Wenn ich gewinne, verlierst Du“ –, anstatt die Vorteile in den Fokus zu rücken, die sich aus einer Ausweitung des Handels ergeben können. Die durch Covid verursachten Unterbrechungen der Lieferketten haben vorübergehend die zu erwartenden längerfristigen Auswirkungen überdeckt, die der zunehmende Protektionismus auf den Welthandel hat. Zumindest können wir mit wieder kürzeren Lieferketten rechnen, da Unternehmen und Länder Widerstandsfähigkeit und Ausfallsicherheit über die Effizienz stellen. Trotz der Erholung im Jahr 2021 erscheint es unwahrscheinlich, dass das weltweite Handelsvolumen weiter so stark wachsen wird wie in den vergangenen beiden Dekaden.

F: WIE SEHEN DIE LÄNGERFRISTIGEN WIRTSCHAFTSAUSSICHTEN FÜR EUROPA UND FÜR DAS VEREINIGTE KÖNIGREICH AUS?

A: Europa ist nicht immun gegen wachsenden inflationären Druck, obwohl Covid-Unsicherheiten (und steigende Infektionsraten) nach wie vor die wirtschaftliche Dynamik bremsen. Dennoch wächst die Wirtschaft auf kurze Sicht schneller als nach der globalen Finanzkrise. Politiker fanden nicht nur schnell Antworten auf die Pandemie. Sie konnten dabei auch auf in Europa bewährte und gut entwickelte automatische Stabilisatoren setzen, die über den kostspieligen Schutz von Arbeitsplätzen hinausgingen. Im Gegensatz zu 2009 haben sie auch einen europäischen Wiederaufbauplan auf den Weg gebracht. Allerdings dürfte langfristig das Trendwachstum in Europa möglicherweise nicht weit über ein Prozent hinauskommen. Seit Langem vorhandene Meinungsverschiedenheiten über die Fiskal- und Geldpolitik zwischen Nord- und Südeuropa werden sich wahrscheinlich verstärken, wenn der Stabilitäts- und Wachstumspakt im Jahr 2023 wieder in Kraft gesetzt werden soll.

Politische Führung ist ein weiteres langfristiges Thema: Angela Merkel übergab die Zügel an eine unruhige Koalition; Emmanuel Macron muss sich 2022 einer schwierigen Präsidentschaftswahl stellen; Mario Draghi wechselt wahrscheinlich vom Stuhl des italienischen Premierministers in die eher ehrenamtliche Position des Präsidenten; und die Präsidenten der Europäischen Kommission und des Rats ringen darum, sich Geltung zu verschaffen. Eine weniger effektive Führung könnte bedeuten, dass Europa zwar in vielen Bereichen – digitale Regulierung, Wettbewerbsregeln, globale Mindeststeuer und Übergang in eine CO₂-neutrale Wirtschaft – eine weltweite Vorreiterrolle einnimmt, die Region aber wahrscheinlich verwundbar bleibt, nicht zuletzt aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über ihre Haltung gegenüber Russland (und der Energieabhängigkeit von diesem Land) und gegenüber China.

Auch Großbritannien scheint inmitten seiner langfristigen Abkapselung von Europa um seine Rolle zu ringen. Schädliche Handelskonflikte und eine reduzierte Erwerbsbevölkerung sind die Gründe, warum das Vereinigte Königreich bis 2024 ein Wachstum von nur 1,3 Prozent pro Jahr erwartet. Die 2020er-Jahre könnten in Großbritannien und Europa durchaus eine Dekade mit nur geringem Wachstum werden, verursacht durch ein relativ niedriges Investitions- und Produktivitäts-Niveau, durch fiskalpolitischen Druck (einschließlich der Kosten des Klimawandels – und trotz der Tatsache, dass erneuerbare Energien und Elektroautos eine Wachstums-Chance sein sollten), durch eine alternde Bevölkerung und möglicherweise auch durch anhaltende Unsicherheiten mit Blick auf künftige Pandemien.

PIMCOs Einschätzungen der längerfristigen Trends, die die Weltwirtschaft und das Marktumfeld prägen dürften, lesen Sie im aktuellen Langfristausblick „Ära der Transformation“.

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